Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Peter Behrens School of Arts
Fachbereiche Architektur und Design

​​Studenten der Fachhochschule Düsseldorf präsentieren sich auf der imm cologne 2010


Konzept

Die Ausstellung bleibt in einem stetigen Fluss. Die Wandbilder verändern sich, die Produkte kommen und gehen, sie finden an den Ausstellungstagen immer wieder neue Plätze. Die unterschiedlichen Konzepte und Ergebnisse der Studenten lassen sich nicht durch ein Motto oder einen Fokus einschränken. Aus diesem Grund werden die Bewegung und der Prozess zum Mittelpunkt der Präsentation. Hierdurch wird eine sich ständig verändernde Raumsituation geschaffen, in der die Arbeiten präsentiert werden. Um der Vielzahl der Produkte eine Ausstellungsfläche zu bieten, gibt es eine Gliederung in verschiedene Themengruppen. Diese Themen werden zu unterschiedlichen Zeiten am Stand präsentiert, um den Wandlungsprozess des Systems ersichtlich zu machen. Über die entsprechenden Zeiten werden die Besucher am Stand und in den Printmedien der Messe informiert. Auf der Ecke des Standes befindet sich ein Kommunikationspunkt, an dem die Besucher zum Gespräch eingeladen werden. Hier erhalten sie Einblick in eine digitale Dokumentation des sich verändernden Standes, sowie in die Produktion und Entwicklung des Standsystems.


System

Das flexible System des Standes ermöglicht eine schnelle Neustrukturierung der Wandflächen. Die Wände sind mit einem Lochraster versehen, auf die sich schwarze Linienelemente mit Hilfe von Metallstiften aufstecken lassen. So entstehen grafisch reduzierte Skizzen zu den einzelnen Themen, die zu den entsprechenden Zeiten an den Wänden angebracht werden. Die Realprodukte stehen, liegen und hängen auf Modulen, die an verschiedenen Stellen aus der Wand herausragen. Zwischen, auf und um die Objekte herum sind eine Vielzahl von »Produktzetteln« angebracht, die entdeckt werden wollen und kurze Informationen zu den einzelnen Objekten und Designern geben. Hat man ein spannendes Objekt gefunden, kann man sich einen Zettel abtrennen und diesen mitnehmen.


Präsentation

Es gibt zwei unterschiedliche Arten der Produktpräsentation. Es werden einerseits Realprodukte gezeigt, die entsprechend der einzelnen Themengruppen ausgewählt sind. Diese werden auf wandelbaren Kuben präsentiert. Um eine breite Vielfalt an Produkten auf dem Stand zu zeigen, gibt es andererseits Produkte, die ausschließlich auf den Produktzetteln präsentiert werden und ebenfalls in die verschiedenen Themengruppen gegliedert sind. Mit jedem neuen Wandbild sortiert sich somit die komplette Wand mit allen Produkten, Skizzen und Informationen neu. Dies ermöglicht den Besuchern dadurch immer wieder neue Einblicke in die Arbeiten der Studenten.