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Peter Behrens School of Arts / Preisverleihung, Auszeichnung, Förderpreis
28.11.2018

Förderpreis der Düsseldorfer Jonges

​Düsseldorfer Jonges zeichnen Architektur-Nachwuchs aus 
 
Applaus für Studierende der Peter Behrens School of Arts, dem Fachbereich Architektur der Hochschule Düsseldorf: Der Heimatverein Düsseldorfer Jonges e. V. zeichnete am 27. November mit seinem diesjährigen Förderpreis für Architektur, Stadtplanung und Stadtentwicklung erneut Studierende der HSD aus. Im Henkelsaal überreichten Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Stadtplanung, Bauen und Wohnen neben Wolfgang Rolshoven, Baas des Heimatvereins, die Urkunden. Bereits seit 2000 vergibt der Heimatverein alle zwei Jahre Preise an den Nachwuchs aus Düsseldorf mit einer Gesamtprämie von 3000 Euro zur Förderung und Unterstützung besonderer Studien und Arbeiten für die Landeshauptstadt. „Die Zusammenarbeit mit der PBSA der Hochschule Düsseldorf ist wohltuend und konstruktiv“, lobte Rolshoven. Sie liefere einen sinnvollen Beitrag zur allgemeinen Sensibilität für die Stadtentwicklung, so der Baas weiter.
„Die Initiative der Jonges, einen Preis für die Düsseldorfer Nachwuchs-Architektinnen und Architekten zu verleihen, zeigt, dass die Jonges ein Verein mit langer Tradition sind, die nicht nur Bewährtes bewahren möchten, sondern auch jungen, frischen Ideen zur Erneuerung und Erweiterung des Stadtbildes sehr aufgeschlossen sind“, sagte der Dekan des Fachbereichs Architektur, Prof. Juan Pablo Molestina, in seiner Laudatio.

„Wir brauchen eine Urbanität, die sowohl Identität als auch Heimat schafft“,
lobte Zuschke die Aktivität der Düsseldorfer Jonges als „Stadtbürger im besten Sinne“. Vor diesem Hintergrund haben die Studierenden „auch in diesem Jahr Projekte entwickelt, die eine ausgesprochen bemerkenswerte Durchreifungskompetenz zeigen“, hob die Beigeordnete der Stadt Düsseldorf gleichermaßen das Engagement der Nachwuchsarchitektinnen hervor.

1. Preis: Haus der Mode
Der mit 1500 Euro dotierte erste Preis ging an Barbara Nowakowski. Die aus Oberschlesien stammende Preisträgerin wurde für ihre Idee, ein altes Parkhaus zu einem „Haus der Mode“ umzugestalten, ausgezeichnet. „Besonders herausragend gelöst ist dabei die Ablesbarkeit zwischen alten und neuen Elementen des Gebäudes“, erklärte Jan Hinnerk Meyer, Stadtbildpfleger der Düsseldorfer Jonges: „Damit wurde das Thema Bauen im Bestand auf wunderbare Weise gelöst“. Betreut wurde diese Arbeit von Prof. Stefan Korschildgen.

2. Preis: Seerestaurant
Die 27 Jahre alte Düsseldorferin Nadja Jung hat ihren Master bereits in der Tasche und wurde in diesem Jahr als Stipendiatin vom Bund Deutscher Innenarchitekten NRW bereits für zwei Entwurfsbeiträge ausgezeichnet – nun folgte mit dem Jonges-Förderpreis eine weitere Ehrung, die mit 1000 Euro belohnt wurde. Ihre von Prof. Harry Vetter betreute Arbeit befasst sich mit einer Neuplanung des See-Restaurants am Unterbacher See. Die Jury würdigte hiermit einen Entwurf, der sich auf vielfältige Weise in die Landschaft eingliedert, wie Stadtbildpfleger Meyer betont: „Der Übergang zwischen Wald, Ufer und Wasser ist mit dem transparenten Entwurf überaus geglückt, insbesondere in Hinblick auf die hervorragende Farb- und Materialwahl“. 
 
3. Preis: Low Cost Housing
Mit 500 Euro wurde Levke Dankers Arbeit prämiert. Die heute in Dänemark lebende Architektin hat in Kopenhagen jüngst ihren Master in „Political Architecture“ gemacht und damit ihr mit dem Bachelor abgeschlossenes Studium in Düsseldorf fortgesetzt. Ausgestellt hat sie bereits bei der „Havana Biennal 2018“ und in Kopenhagen. Die Jury konnte sie mit ihrem von Prof. Robert Niess betreuten Entwurf zu einem auch politisch brisanten Thema – Bau und Betrieb ansprechender Häuser zu niedrigen Kosten – überzeugen. „Mit dieser Arbeit wurde das Konzept für ein Haus geschaffen, das atmet und durch elementares Bauen flexibel ist“, fasst Meyer die Vorzüge zusammen.

In der feierlichen Atmosphäre des Henkelsaals wurden Barbara Nowakowski (li.) und Nadja Jung mit dem diesjährigen Förderpreis für Architektur, Stadtplanung und Stadtentwicklung der Düsseldorfer Jonges ausgezeichnet. Mit den Preisträgerinnen freuten sich Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven (li.) und der Dekan des Fachbereichs Architektur, Prof. Juan Pablo Molestina.
In der feierlichen Atmosphäre des Henkelsaals wurden Barbara Nowakowski (li.) und Nadja Jung mit dem diesjährigen Förderpreis für Architektur, Stadtplanung und Stadtentwicklung der Düsseldorfer Jonges ausgezeichnet. Mit den Preisträgerinnen freuten sich Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven (li.) und der Dekan des Fachbereichs Architektur, Prof. Juan Pablo Molestina. Foto: Wolfgang Harste