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University of Applied Sciences
Fachbereiche Architektur & Design
Peter Behrens School of Arts

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HSD - Peter Behrens School of Arts > Ausstellung "Hässliche Häuser?"
Peter Behrens School of Arts / Ausstellung, Ausstellungsarchitektur
01.03.2026

Hässliche Häuser?

​Eine Ausstellung über Architektur, Gesellschaft und Geschmack. Gebäude werden abgerissen – so auch zwei Ladenlokale auf der Kölner Einkaufsstraße Hohe Straße. Als Kooperationsprojekt von Baukultur NRW mit Baukreisel e. V., Au Repair!, strizzi studio und der TH Köln werden sie im Rahmen der Winter School „Neue Juwelen: Vom Abfall zur Ressource – Potenziale im Bestand“ vom 2. bis 7. März temporär zu Materiallager, Ausstellungsraum und Vermittlungsort umgewandelt. Ermöglicht wird das Vorhaben durch den Immobilienmanager Ehret+Klein AG als Eigentümer der Gebäude.


Während die Gebäude für das Projekt der „neuen Juwelen“ entkernt und das gewonnene Material als Impulsgeber für einen Diskurs neu inszeniert wird, widmet sich eine Ausstellung von Architektur- und Innenarchitekturstudierenden der PBSA – Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf - den gesellschaftlichen Hintergründen des Entstehens und Bestehens von Gebäuden.
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​Welche Architektur finden wir schön – und welche einfach nur hässlich? Architektur bildet den Raum, in dem wir uns als Gesellschaft begegnen, und dessen Gestalt uns tagtäglich umgibt. Doch wie wir sie wahrnehmen, ist alles andere als eindeutig. Nach welchen Kriterien bewerten wir Architektur?


In dem Kurs ‚Ausstellungsarchitektur‘ an der Hochschule Düsseldorf untersuchen rund 30 Studierende der Architektur und Innenarchitektur den öffentlichen Diskurs über Architektur und deren Rezeption.


Was ist Architektur und was sind einfach nur Häuser? Wer entscheidet eigentlich, wie die Welt um uns herum aussieht? Warum empfinden viele Menschen alles, was heute gebaut wird, als hässlich? Waren diese Gebäude einmal schöner, als sie entstanden? Wer kann sich Schönheit überhaupt leisten? Und warum bewerten wir Häuser so schnell nach ihrem Erscheinungsbild, wenn sie doch zunächst ein Grundbedürfnis erfüllen – geschützten Raum? Was ist überhaupt schön? Und was ist hässlich?


In einem zum Abriss freigegebenen Nachkriegsgebäude in der Kölner Hohe Straße führen die Studierenden die fast schon soziologische Suche nach dem „Geschmack der Gesellschaft“ mit einer eigens entwickelten Ausstellung zurück in den erlebbaren Raum – und stellen sich damit wiederrum dem öffentlichen Diskurs.


Denn: Wer bestimmt eigentlich, was ein „hässliches Haus“ ist – oder „arrogante Architektur“?
Bringen Sie Ihre eigene Meinung mit. Treten Sie ein, beziehen Sie Position – und bewegen Sie sich durch die vielschichtigen Geschichten alltäglicher Architektur und herausragender Häuser.

​Hässliche Häuser? 
Eine Ausstellung über arrogante Architektur oder den Geschmack der Gesellschaft.
Hohe Str. 136, Köln


Öffnungszeiten
Montag, 02. Bis Freitag, 06. März: 14 – 19 Uhr
Samstag, 07. März: 10 – 18 Uhr


Vernissage
Sonntag, 01. März: 16 Uhr
Eintritt frei

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts ‚Neue Juwelen‘
Mit freundlicher Unterstützung von BaukulturNRW und dem Greven Archiv Digital – Irene und Sigurd Greven Stiftung 


Kuration und Texte: Clara Grothkopp
Grafik: Felix Beuter


Unter dem bewusst provokant formulierten Titel „Hässliche Häuser? Arrogante Architektur oder der Geschmack der Gesellschaft“ setzen sich die Studierenden in interaktiven Arbeiten mit dem Verhältnis der Gesellschaft zu ihrer gebauten Umwelt auseinander. Die von der Lehrbeauftragten Clara Grothkopp kuratierte Ausstellung öffnet je nachmittags vom 02. Bis 07. März. Die Vernissage findet am 1. März um 16 Uhr statt, der Eintritt ist frei.

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