Wir laden Sie herzlich ein zur Ausstellung von Arbeiten der Studierenden des Entwurfes „pop-up Oper“ von Studio MAIA3 Prof.in Astrid Bornheim im Foyer der HSD.
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Dienstag, den 5. Mai 2026 um 18.00 Uhr im Foyer der Peter Behrens School of Arts PBSA präsentieren Studierende der Innenarchitektur 1:1 Fragmente ihrer Entwürfe zum Thema "pop-up Oper Düsseldorf".
Die Projekte entstanden in enger Kooperation mit Michaela Dicu, der Leiterin der Jungen Oper am Rhein und Julia Bünnagel, Professorin für Wahrnehmungs- und Gestaltungslehre,sowie der Werkstatt der PBSA und Franz Klein-Wiele. Anlässlich der Ausstellungseröffnungwird die Soundperformance "oper (refracted)" von Julia Bünnagel aufgeführt.
pop-up Oper_Fragment
Das Thema des Fragmentes in seiner mehrfachen Bedeutung als Ausschnitt eines größeren gemeinsamen Raumes, als offenes Projekt und als Bruchstück eines musikalischen Werkes spielen für die Multiperspektivität der Konzeption der Ausstellung eine wichtige Rolle. Die von den Studierenden des Studios MAIA3 / Prof.in Astrid Bornheim entwickelten räumlichen Interventionen verlassen dabei ganz bewusst den abgeschlossenen Raum des Opernhauses und begegnen dem Publikum dort, wo Alltag entsteht. Die Fragmente sind ein offenes Angebot, neue Zugänge zum Musiktheater aufzuzeigen und Menschen an neuen Orten mit Oper in Kontakt zu bringen.
Oper (refracted) - Eine zeitgenössische Klangperformance
In Oper (refracted) entwickelt Prof.in Julia Bünnagel einen zeitgenössischen, brechenden Umgang mit Tonaufnahmen historischer Opernaufführungen. Als Turntablistin – den Plattenspieler als Instrument nutzend – wendet sie moderne Musiktechniken wie Loopen, Scratchen und Remixen auf das Ausgangsmaterial an. Die Vinyl-Schallplatten sind physisch bearbeitet: verformt, geschliffen oder lackiert. Aus den verfremdeten Opernschallplatten entsteht eine improvisierte, unmittelbare und einmalige Klanginszenierung, die sich im Moment der Aufführung neu formt.