Hochschule Düsseldorf
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Peter Behrens School of Arts / Campus Golzheim, Neubau, Wettbewerb
11/04/2019

Neunutzung Campus Golzheim

Studentischer Wettbewerb zum ehemaligen Campus Golzheim und zur Neunutzung der Robert Schumann Hochschule

Seit dem vergangenen Wintersemester sind alle Fachbereiche in die Neubauten der Hochschule Düsseldorf auf dem Campus Derendorf eingezogen. Doch was geschieht nun mit dem Altbau im Stadtteil Golzheim? Auf Anregung des Düsseldorfer Landtagsabgeordnetem Markus Weske (SPD) haben die Architektur-Professoren Robert Niess und Jörg Leeser von der Peter Behrens School of Arts hierzu Studierendenwettbewerbe ausgelobt, die sich mit Entwürfen für eine künftige Nutzung des Areals beschäftigt haben.

Eine Aufgabenstellung setzte sich mit der Entwicklung eines neuen Campus Nord für die Robert Schumann Hochschule (RSH) auf einer Teilfläche des Golzheim-Areals auseinander. Hierzu hatte Prof. Dr. Reinhold Knopp als Experte für das Lehr- und Forschungsgebiet Stadtentwicklung und Mitglied des interdisziplinären Instituts für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung (In-LUST) der HSD im Vorfeld Workshops mit Studierenden und Rektoratsmitgliedern der RSH durchgeführt, um auszuloten, welche Bedarfe für die Projektentwicklung von besonderer Bedeutung sind. Der neue Campus soll aus mehreren Bauteilen bestehen, die in unterschiedlichen Bauabschnitten realisiert werden müssen, was eine besondere Anforderung an den Entwurf stellt. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Mario Adam vom In-LUST-Institut war das Augenmerk hier auch auf energetische Aspekte gerichtet. Josefine Häming und Martin Herrmann wurden für ihren Entwurf, der ein „Patchwork“ an baulichen Typologien vereint, mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Besonders gelungen ist dabei das Wechselspiel zwischen zurückgezogenem, konzertiertem Musizieren und einem lebendigen Campusleben.

Eine weitere Themenstellung befasste sich darüber hinaus mit einem allgemeinen städtebaulichen Entwurf für eine Neunutzung des alten Campusgeländes. Hier wurden Carina Novak und Christian Nelissen für ihren Entwurf „X-HSD“ mit dem ersten Platz geehrt. Die Studierenden haben sich insbesondere mit den Fragen beschäftigt, inwieweit sich der bauliche Bestand in die neue Planung integrieren lässt und wie die Neubauten in Dialog mit dem städtebaulichen Kontext treten können. Ihr Konzept greift das umliegende städtische Raster auf und nimmt mit einer Schule und einem Hochhaus Bezug auf die heterogene Stadtstruktur. Zudem sehen sie Wohnungen für 700 Menschen vor, wobei aufragende Wohntürme sich an den historischen Türmen des Haus Rheinpark an der Theodor-Heuss-Brücke orientieren.

Beide Entwurfsaufgaben wurden in Zusammenarbeit mit der BLB-Niederlassung Düsseldorfund dem Landtag NRWbearbeitet. Auch verschiedene Vertreter/innen der Politik auf Landes- und städtischer Ebenehaben die Konzeptionen begleitet und in der Jury mit bewertet, darunter neben Markus Weske als Initiator Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch, Prorektor für Studium, Lehre und Forschung der RSH, die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks 1, Marina Spillner, die Düsseldorfer Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, Cornelia Zuschke und Elke Kolfen, BLB-Niederlassungsleiterin in Düsseldorf.

Zur öffentlichen Präsentation der Entwürfe sind alle Interessierten herzlich eingeladen:

Mittwoch, 10. April bis Sonntag, 14. April 2019, Mittwoch-Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-17 Uhr
Münsterstraße 156, 40476 Düsseldorf, Gebäude 6
Raumlabor, Raum 6.E.005 (Erdgeschoss) ​