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Peter Behrens School of Arts / Preisverleihung, Auszeichnung, Förderpreis
13/12/2019

AIV-Förderpreis 2019

+ Architekten- und Ingenieurverein e.V. (AIV) Düsseldorf verleiht Förderpreis für herausragende  Bachelor-Arbeiten an Studierende der Peter Behrens School of Arts (PBSA)
+ Der Preis ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert
 
Der Architekten- und Ingenieurverein e.V. (AIV) Düsseldorf hat zum siebten Mal seinen Förderpreis für herausragende Architekturstudierende an der Peter Behrens School of Architecture (PBSA), dem Fachbereich Architektur der Hochschule Düsseldorf, vergeben. Die Preisträgerinnen sind Linda Hündgen und Alina Richter.

Der AIV Düsseldorf vergibt seit 2013 den Förderpreis für besonders talentierte Architekturstudierende an der PBSA. Die fünfköpfige Kommission aus Vorstandsmitgliedern des AIV hatte nach einem Auswahlverfahren in zwei Rundgängen aus 90 Bachelor-Abschlussarbeiten die beiden Preisträgerinnen im Bereich Architektur und Innenarchitektur gewählt.

Frau Prof. Judith Reitz, Dekanin Fachbereich Architektur an der Peter Behrens School of Arts der Hochschule Düsseldorf, und Dipl.- Ing. Architekt BDA, AIV Dieter Schmoll, Vorstandsvorsitzender des AIV Düsseldorf und Geschäftsführender Gesellschafter des Büros RKW Architektur +, hielten die Laudatio.

„Mit diesem Preis machen wir in der Branche gezielt den talentierten Nachwuchs sichtbar.“
AIV-Vorstandsvorsitzender Dieter Schmoll


„Die Nachwuchsförderung ist eine der besten Investitionen in die Zukunft der Baukultur und des Berufsstandes und damit auch eine Herzensangelegenheit des Architekten- und Ingenieurverein e.V. (AIV) Düsseldorf“, erklärte der stellvertretende AIV-Vorsitzende Volker Weuthen anlässlich der Vorstellung der herausragenden Bachelor-Arbeiten.

Mit dem Förderpreis möchte der AIV besonders talentierte Architekturstudierende ergänzend motivieren, ihre Ausbildung durch ein zusätzliches Masterstudium oder einen Auslandsaufenthalt fortzuführen, erläuterte Dieter Schmoll. „Der AIV-Förderpreis macht den talentierten Nachwuchs eines Jahrgangs in der Branche sichtbar. Sie erhalten viel Aufmerksamkeit und Resonanz. Und die ein oder andere Arbeit wurde auch schon später genauso umgesetzt.“

Die Preisträgerinnen 2019:

Preisträgerin 1. Preis: Linda Hündgen
Thema: Raum für ALLE - Planung eines Quartierzentrums
Hochschule: Peter Behrens School of Arts
Professor Martin Klein-Wiele

Aus der Preisbegründung:
„Frau Hündgen beschäftigte sich mit der Wiederbelebung einer klassizistischen Häuserzeile. In einem der drei Herbertzhäuser am Uerdinger Markt in Krefeld soll ein Quartierszentrum für alle Generation entstehen, ein zentraler Raum für ALLE, der bestimmt wird von Kultur, Partizipation und Gemeinschaft. Im Vordergrund stehen die Denkmalpflege und der Erhalt der einzigartigen Häuserzeile, die mit dem historischen Marktplatz ein Ensemble bildet. Die ausgezeichnete Arbeit geht sehr behutsam mit dem denkmalgeschützten Charakter des Hauses um, mit viel Respekt und Achtung, weshalb die Innengestaltung deutlich zurücktritt. Material und Farbgebung gehen harmonisch auf das äußere Erscheinungsbild des Hauses und seiner inneren Detaillierung von Stuck, Putz und Holzoberflächen ein. Die Fassadenfarbe, ein helles Gelb und ein Graublau im Sockelbereich finden sich im Innenbereich wieder, um so eine farbliche Verbindung von außen nach innen zu tragen.“

Preisträgerin 2. Preis: Alina Richter
Thema: Mobile Aussegnungshalle Düsseldorf - Between Spaces
Hochschule: Peter Behrens School of Arts, Düsseldorf
Professor Christoph Ackermann, Professor Jochen Schuster

Aus der Preisbegründung:
„Frau Alina Richter erhielt den Preis für ihre Abschlussarbeit einer mobilen Trauerhalle aus der Klasse von Prof. Schuster und Prof. Ackermann, deren Besonderheit darin lag, das Gebäude als temporäre Containerlösung für verschiedene Düsseldorfer Friedhöfe zu entwickeln. Die Vielseitigkeit und insbesondere die Wiederverwendbarkeit von Materialien stand im Vordergrund. Verschiedene modulare Bautypen fügen sich je nach Situation harmonisch in wechselnde Umgebungen ein. Wichtig bleibt die Anordnung der Module untereinander. Sie schaffen zusätzlich interessante, spannungsvolle Außenräume mit Sichtverbindungen. Hervorzuheben ist die transluzente Fassade, die im Inneren zu einer diffusen Lichtstimmung führt.”​