Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Peter Behrens School of Arts
Fachbereiche Architektur und Design

Beate Eismann

Schmuckkünstlerin aus Halle an der Saale, war im November 2010 zu einem vierwöchigen Aufenthalt als Artist in Residence im Fachbereich Design. Seit Beendigung ihres Studiums an der Burg Giebichenstein in Halle an der Saale im Jahre 1995, ist sie freischaffend tätig. Projektbezogene Aufenthalte in einer neuen Umgebung, z.B. im Rahmen von Artist-in-Residence-Programmen werden von ihr als eine wichtige und intensive Form des beruflichen Austauschs und der Weiterbildung besonders geschätzt.


Printed Matter / Drucksache

Der von Beate Eismann gewählte Projekttitel „Printed Matter /
Drucksache“ war Programm. Ausgangspunkt waren alte, aus Zeiten des
analogen Drucks stammende Metall-Klischees, deren Motive mittels
eines Messtastverfahrens erfasst und digitalisiert wurden. Die so
gewonnenen Daten der alten Druckstöcke konnten dann mit 3D-Programmen weiter- bearbeitet werden, um sie schließlich mit Verfahren des Rapid Prototyping erneut, nun aber als
dreidimensionales Objekt zu drucken. Diese Objekte tragen so einen
Verweis auf das inzwischen zur Geschichte der Druckkunst gehörende
Medium des Klischees und sprechen gleichzeitig die Sprache des vom
Heute nicht mehr wegzudenkenden Verfahrens des Rapid Prototyping.
Darüber und durch weitere handwerkliche Eingriffe kommt die
Künstlerin Beate Eismann zu Objekten mit einer ganz eigenen Sprache
Beate Eismann zu den abgebildeten Armreifen: "Ich habe 3D-Scanns von Klischee-Motiven hergestellt und ihre plastischen Formen in den
Dimensionen verändert, sie verzerrt, gedreht, gewendet und
kombiniert. Nun schmücken sie skulpturale Arbeiten: Armreifen."

Beate Eismann präsentierte Ergebnisse ihres Aufenthalts als Artist in
Residence im Fachbereich Design. Die Ausstellung wurde am 9. Mai
2011 eröffnet und wurde vom10. bis 13. Mai 2011 im Foyer des
Erweiterungsbaus der FH Düsseldorf gezeigt. In einem Vortrag sprach
sie über die Anwendung von Rapid-Prototyping-Verfahren in ihren
Arbeiten.

Beate Eismann _ Printed Matter

Beate Eismann _ Printed Matter

Beate Eismann _ Printed Matter

Beate Eismann _ Printed Matter