Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Peter Behrens School of Arts
Fachbereiche Architektur und Design

Schmuck und Kontextuelle Kunst

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​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Schmuck wird begriffen als eine zu den freien Künsten einerseits und zu den angewandten Künsten andererseits hin offene Gestaltungskategorie. Im konventionellen Verständnis von Schmuck ist die Bindung eines Schmuckstücks an eine Trägerin oder einen Träger der einzig mögliche Kontext. Der diesem Lehrgebiet zugrunde liegende erweiterte Schmuckbegriff beruht auf der Auffassung dass dies nur einer von vielen möglichen Kontexten für Schmuck ist. Diese Auffassung prägt Lehre und Forschung innerhalb dieses Lehrgebiets.

In Projekten des Bachelor-Studiengangs geht es um die Identifizierung individueller, künstlerisch-gestalterischer Interessensfelder. Themenstellungen werden daraus abgeleitet und auf unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten hin untersucht. Im Mittelpunkt stehen Übungen und gestalterische Experimente zur kontextualisierten Erfahrung und Einübung von kreativen und künstlerischen Prozessen. Die Studierenden werden dadurch in die Lage versetzt, in der Spannung von sinnlicher Wahrnehmung und objekthafter Gestaltung, Kontexte ihrer eigenen aber auch fremder Gestaltungsarbeiten zu erfahren, zu entwickeln und kritisch zu reflektieren. Natur, Kunst, Raum oder situative Gegebenheiten sowie Körper oder Gegenstände aus der Dingwelt sind mögliche Bezugsgrößen für die Gestaltungen.

Die Lehrforschungsprojekte des Master-Studiengangs bauen darauf auf. Im Zentrum der Masterprojekte steht die theoretische Erarbeitung, die Analyse und die experimentell-praktische Auseinandersetzung mit Fragen zur Wesens- und Bedeutungsbestimmung von Schmuck. Die Entwicklung unterschiedlicher Formen der Kontextbestimmung von Schmuck geschieht vor dem Hintergrund der zentralen Fragen »Was ist Schmuck« und »wie entsteht Schmuck«. Die Ableitung von Gestaltungskonzepten aus übergeordneten Fragestellungen der Kontextualisierung von Schmuck als Kunst, deren Veranschaulichung, Erprobung und Reflexion sind dabei wesentlicher Bestandteil der Lehrveranstaltungen.​​

Hier finden Sie Informationen zum Lehrgebiet Schmuck und kontextuelle Kunst.

Hauptamtlich Lehrende:

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